NFS

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Inhaltsverzeichnis


Einleitung

Das Network File System – abgekürzt NFS – ist ein Netzwerkprotokoll, das den Zugriff auf Dateien über ein Netzwerk ermöglicht. Dabei können die Benutzer auf Dateien, die sich auf einem entfernten Rechner befinden, so zugreifen, als ob sie auf ihrer lokalen Festplatte abgespeichert wären.

Vorteile von NFS gegenüber SMB

SMB ist ein von Microsoft eingeführtes Netzwerkprotokoll, mit dem ebendso wie bei NFS Dateien auf entfernten Rechnern verwendet werden können. Die Wavebox verwendet von sich aus ausschließlich SMB, obwohl NFS klare Vorteile besitzt:

  • Der Durchsatz von NFS ist auf der Box klar (je nach Anwendung und Server 50% bis 100%) höher als von SMB.
  • NFS unterstützt die unter Unix üblichen Dateirechte. Dieses macht sich z.B. bei der EPG-Auslagerung bemerkbar, die unter SMB nicht richtig funktioniert.

NFS auf der Box

Lemmis Firmware unterstützt die Verwendung von NFS. Hiezu wurde das Programm /sbin/mount.smbfs durch ein Script ausgetauscht. Dieses Script 'biegt' dann den SMB-mount zu einem NFS-mount um. Es existieren nun zwei Verfahren, wobei ich (Lemmi) das zweite Verfahren (LemmiNFS) empfehle:

/var/etc/mount.smbfs.tab

Bild:Icon-Baustelle.png

LemmiNFS

Für eine NFS-Verbindung werden mit der Wavebox fünf Einstellungen vorgenommen. In der Datei /var/etc/settings.txt sehen diese z.B. so aus:

NetworkMappingUserName             1 m740av
NetworkMappingPassword             1 geheim
NetworkMappingWorkgroup            1 LemmiNFS
NetworkMappingPC                   1 172.22.51.1
NetworkMappingFolder               1 shares/mss-hdd/m740av

Für eine LemmiNFS-Verbindung werden die folgenden Einträge vorgenommen:

  • Der Benutzername und das Kennwort sind unerheblich, sollten aber einen Eintrag haben.
  • Für die Arbeitsgruppe wird, wie im obigen Beispiel, der Wert LemmiNFS (auf Groß- und Kleinschreibung achten) eingetragen.
  • Als PC wird die IP-Adresse oder der Rechnername, der auf der Box aufgelöst werden können muss, des Servers eingetragen.
  • Unter Folder wird der Pfad eingetragen, der auf dem Server (z.B. in Datei /etc/exports) exportiert wird. Der führende Schrägstrich ist dabei optional.

Test und Logging

Auf der Box gibt es das Kommando mount.pc. Mit diesem Kommando können die fünf PC-Freigaben manuell getestet werden. Die NFS-Umleitung wird dort genauso berücksichtigt. "mount.pc help" liefert eine Usage-Ausgabe.

Das Kommando umount.pc trennt alle PC-Freigaben.

Die mount und umount-Vorgänge werden in der Datei /var/log/mount.log protokolliert. Das Protokoll geht aber mit dem nächsten Systemstart verloren.


Kommandos in »Lemmis Firmware« 

Links zum Thema »Lemmis Firmware« 

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