VDR Konfigurations-Parameter

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Dieser Artikel beschreibt die Parameter der Datei /opt/local/etc/fw-config.txt, in der verschiedene Einstellungen der VDR Firmware vorgenommen werden.

Die Parameter unterscheiden sich von Firmware zu Firmware. Daher sind diese Informationen auch in der Datei /opt/local/etc/fw-config.txt abgelegt.

  • Wichtig: Nach manuellen Änderungen bitte das Kommando get-info aufrufen, damit die Änderungen auch in den Cache übernommen werden.

Stand dieser Version: 2007-05-15 20:44 (beta)


Inhaltsverzeichnis



Grundeinstellungen

CONFIG_NAME

Definition: CONFIG_NAME str

Ein freier Text, der diese Konfiguration beschreibt. Der Text wird in Menus angezeigt, sollte nicht länger als 30 Zeichen sein und darf keine Sonderzeichen wie z.B. Umlaute enthalten.

Die Voreinstellung ist die leere Zeichenkette.

CONFIG_CREATION_TIME

Definition: CONFIG_CREATION_TIME num 0 0 2147483647

Wann wurde diese Konfiguration erzeugt?
(Anzahl der Sekunden seit dem 1.1.1970 UTC)

CONFIG_LAST_USAGE_TIME

Definition: CONFIG_LAST_USAGE_TIME num 0 0 2147483647

Wann wurde diese Konfiguration zuletzt verwendet?
(Anzahl der Sekunden seit dem 1.1.1970 UTC)

CONFIG_TIMEZONE

Definition: CONFIG_TIMEZONE str CET-1CEST,M3.5.0,M10.5.0/03:00:00

Standard Zeitzone, in der die Anwendungen laufen sollen.
Die Voreinstellung ist 'CET-1CEST,M3.5.0,M10.5.0/03:00:00'.

CONFIG_VIDEO_TV_FORMAT

Definition: CONFIG_VIDEO_TV_FORMAT key 4:3 16:9 off

Dieser Parameter legt die Betriebsart des Fernsehers fest und sorgt dafür, dass am PIN 8 des TV-SCART-Ausganges die richtige Schaltspannung anliegt.

Die Voreinstellung ist '4:3'.

CONFIG_VIDEO_TV_MODE

Definition: CONFIG_VIDEO_TV_MODE key undef svideo fbas

Video-Modus für den TV-Ausgang (SCART). Die Voreinstellung 'undef' ist dabei ein Hinweis für die Wavebox-Migration, dass der Modus noch nicht gesetzt wurde.

CONFIG_VIDEO_VCR_MODE

Definition: CONFIG_VIDEO_VCR_MODE key undef svideo fbas

Video-Modus für den VCR-Ausgang (SCART). Die Voreinstellung 'undef' ist dabei ein Hinweis für die Wavebox-Migration, dass der Modus noch nicht gesetzt wurde.

CONFIG_LED_BRIGHTNESS

Definition: CONFIG_LED_BRIGHTNESS num 40 0 100

Dieser Wert gibt die LED-Helligkeit der äußeren beiden LEDs an. Leider hat die Helligkeitssteuerung keine Auswirkungen auf die mittlere LED.

Der Wert von 0 bedeutet, dass möglichst alle LEDs, auch die mittlere LED, ausgeschaltet bleiben. Werte zwischen 1 und 40 legen die Helligkeit fest. Werte >40 erhöhen die Helligkeit nicht mehr. Sie haben aber einen Effekt auf das Zeitverhalten beim Dimmen.

Zum Testen kann bei angehaltenem Boot-Menu das Kommando 'picctl dimm-led 0 xx 2 0x11' verwendet werden. Für 'xx' sind dann Werte zwischen 1 und 100 einzutragen.

Die Voreinstellung ist '40'.

CONFIG_CONSOLE_ENABLED

Definition: CONFIG_CONSOLE_ENABLED key 0 1

Die Konsole /dev/ttyS00 zum Loggen aktivieren. Dieses macht nur Sinn, wenn die serielle Schnittstelle der Box genutzt wird. Daher ist die Voreinstellung '0'.


Menu-System und Standby

CONFIG_STARTMENU_MODE

Definition: CONFIG_STARTMENU_MODE key normal fast off

Mit dieser Option wird festgelegt, ob das Start-Menu beim Systemstart angezeigt werden soll. In der Einstellung 'off' wird es nicht angezeigt.

In den anderen beiden Einstellungen wird es angezeigt, wobei nach einer gewissen Zeit der VDR gemäß Parameter CONFIG_VDR_STANDARD gestartet wird. In der Einstellung 'fast' wird CONFIG_STARTMENU_SHORT_WAIT Sekunden und in der Einstellung 'normal' wird CONFIG_STARTMENU_WAIT Sekunden gewartet.

Unabhängig von dieser Einstellung wird das Start-Menu bei einem Firmware-Wechsel oder bei Problemen angezeigt.

Die Voreinstellung ist 'normal'.

CONFIG_STARTMENU_WAIT

Definition: CONFIG_STARTMENU_WAIT num 30 5 300

Diese Option zeigt nur Wirkung bei aktiviertem Boot-Menu. Sie gibt die Wartezeit in Sekunden an, bis die Standardkonfiguration (siehe CONFIG_START_MODE) automatisch gestartet wird. Dieses ist wichtig für den Timer-gesteuerten Start der Box.

Die Voreinstellung ist '30'.

CONFIG_STARTMENU_SHORT_WAIT

Definition: CONFIG_STARTMENU_SHORT_WAIT num 5 5 300

Es gibt Situationen, da soll das Boot-Menu nur kurz aktiviert werden, bevor der Auto-Start durchgeführt wird. Dieser Parameter gibt die Wartezeit in Sekunden an.

Die Voreinstellung ist '5'.

CONFIG_HALTMENU_ENABLED

Definition: CONFIG_HALTMENU_ENABLED key yes no

Mit dieser Option wird das Halt-Menu aktiviert. Im Shutdown-Menu kann der Benutzer nach der Verwendung des VDRs oder der wavebox nochmals eingreifen, bevor das System entgültig abgeschaltet wird.

Die Voreinstellung ist 'yes'.

CONFIG_HALTMENU_WAIT

Definition: CONFIG_HALTMENU_WAIT num 30 5 300

Diese Option zeigt nur Wirkung bei aktiviertem Halt-Menu. Sie gibt die Wartezeit in Sekunden an, bis der automatische Shutdown ausgelöst wird.

Die Voreinstellung ist '30'.

CONFIG_MENU_HIDE

Definition: CONFIG_MENU_HIDE num 90 0 600

Falls >0, dann werden die Menus durch einen schwarzen Bildschirm ersetzt, wenn die angegebene Anzahl von Sekunden keine Benutzereingabe erfolgte. Die Zeitbeginnt erst nach dem Ende eines evtl. Count-Downs.

Die Voreinstellung ist '90'.

CONFIG_STANDBY_MODE

Definition: CONFIG_STANDBY_MODE key off direct reboot

Dieser Parameter legt den automatischen Standby-Modus fest.

In der Einstellung 'off' ist der automatische Standby deaktiviert und kann nur manuell über das Shutdown-Menu erreicht werden.

In der Einstellungen 'direct' und 'reboot' wird der Standby nach dem Beenden von VDR oder Wavebox aktiviert. Bei 'reboot' wird jedoch erst ein Neustart der Box veranlaßt.

CONFIG_STANDBY_TIME

Definition: CONFIG_STANDBY_TIME str *

Dieser Parameter legt die Zeitfenster innerhalb einer Woche fest, in der der Standby anstatt das Ausschalten der Box verwendet wird.

Die Zeichenkette ist eine Komma-separierte Liste mit Einträgen wie '15-20:30', 'Mo-Mi+Fr 8:20-10' oder 'Mo 8 - Fr 20:00'. Weitere Details sind im Wiki beschrieben.

CONFIG_STANDBY_UMOUNT

Definition: CONFIG_STANDBY_UMOUNT str

Es wird eine mit Kommata oder Leerzeichen getrennte Liste von Mount-Punkten (Namen aus dem Verzeichnis /media) erwartet. Die Namen dürfen auch Platzhalter wie '*' und '?' enthalten.

Partitionen, die in /media mit einem Namen der Liste eingebunden (mount) sind, werden dannn beim Eintreten in den Standbymodus wieder freigegeben (umount). Beim Verlassen des Standbys werden dann alle USB-Partitionen und Netzfreigaben wie üblich gemountet.

Beispiele: 'usb*' deaktiviert alle USB-Laufwerke. '*audio*' deaktiviert alles, was 'audio' im Namen trägt. '*' deaktiviert alles.

Die Voreinstellung ist die leere Zeichenkette. Und diese leere Zeichenkette bedeutet, dass im Standby keinerlei 'umount' oder 'mount' ausgeführt wird, was zu einem beschleunigtem Start führt.


USB

CONFIG_USB_AUTO_MOUNT

Definition: CONFIG_USB_AUTO_MOUNT str

Dieser Parameter legt die USB-Laufwerke fest, die automatisch mit dem Systemstart geladen werden. Es wird eine mit Leerzeichen getrennte Liste erwartet, wobei Groß-/Kleinschreibung unerheblich ist.

Die USB-Platten (oder Sticks) werden den Ports zugeordnet und heißen 'usb1' und 'usb2'. Für jede dieser Platten werden bis zu 26 Partitonen vom Typ 'ext2/3' und 'FAT' unterstützt. Die erste gültige Partition erhält den Kennbuchstaben 'a', die nächste 'b' und so fort.

Die Angabe 'usb1 usb2c' bedeutet nun, das alle Partition auf der USB-Platte an Port #1 und die dritte Partition auf der USB-Platte an Port #2 automatisch geladen werden soll. Die Prefixe 'usb' dürfen übrigens weggelassen werden, so dass 'usb1 usb2c' kürzer als '1 2c' geschrieben werden darf.

Die leere Zeichenkette (die Voreinstellung) oder das Kennwort 'ALL' bedeuten, dass alle erkannten USB-Partitionen gemounted werden.

CONFIG_USB_CHECK_AT_BOOT

Definition: CONFIG_USB_CHECK_AT_BOOT key auto never always

Dieser Parameter legt fest, ob die USB-Partitionen beim Systemstart überprüft werden sollen.

In der Voreinstellung 'auto' geschieht diees automatisch, wenn die Anzahl der mounts einen Maximalwert überschritten haben oder die Partionen nicht korrekt freigegeben wurden.

In der Einstellung 'always' erfolgt immer eine Überprüfung. und in der Einstellung 'never' erfolgt keine Überprüfung. Im letzteren Falle sollte die Überprüfung gelegentlich manuell erfolgen.


Netzwerk

CONFIG_NET_MODE

Definition: CONFIG_NET_MODE key undef dhcp linklocal ip off

Hiermit wird der Netzwerkmodus eingestellt:

  • undef: Ein Hinweis für die Wavebox-Migration, dass der Modus noch nicht gesetzt wurde. Es wird aber DHCP verwendet.
  • dhcp: DHCP wird verwendet.
  • linklocal: Es wird eine freie "link-local address" gemäß RFC 3927 aus dem Bereich von 169.254.1.0 bis 169.254.254.255 gesucht und verwendet.
  • ip: Die IP-Werte der Parameter CONFIG_IP und CONFIG_NETMASK sollen verwendet werden. Wird erkannt, dass einer der beiden Werte ungültig ist, dann wird ersatzweise DHCP verwendet.
  • off: Kein Netzwerk initialisieren.

Die Voreinstellung ist 'undef'.

CONFIG_MAC

Definition: CONFIG_MAC str

Dieser Parameter dient nur zu Information, da die MAC automatisch ermittelt wird.

CONFIG_HOSTNAME

Definition: CONFIG_HOSTNAME str

Rechnername des Box (DNS).
Die Voreinstellung ist die leere Zeichenkette.

CONFIG_IP

Definition: CONFIG_IP str

IP-Adresse der Box.
Die Voreinstellung ist die leere Zeichenkette.

CONFIG_NETMASK

Definition: CONFIG_NETMASK str

Netzwerkmaske der Box, die passen zur IP-Adresse (CONFIG_IP) gesetzt werden muss.
Die Voreinstellung ist die leere Zeichenkette.

CONFIG_GATEWAY

Definition: CONFIG_GATEWAY str

Gateway Adresse, die aus dem Bereich der Netzwerkmaske (CONFIG_NETMASK) stammen muss.
Die Voreinstellung ist die leere Zeichenkette.

CONFIG_NAMESERVER

Definition: CONFIG_NAMESERVER str

Eine mit Leerzeichen getrennte Liste der DNS-Server. Aus diesen Informationen werden die 'nameserver' Einträge der Datei /etc/resolv.conf erzeugt.

Die Voreinstellung ist die leere Zeichenkette.

CONFIG_SEARCH

Definition: CONFIG_SEARCH str

Eine mit Leerzeichen getrennte Liste der Such-Postfixe. Aus diesen Informationen werden die 'search' Einträge der Datei /etc/resolv.conf erzeugt.

Die Voreinstellung ist die leere Zeichenkette.

CONFIG_NETDATE_PARAM

Definition: CONFIG_NETDATE_PARAM str

Ist dieser Parameter nicht leer, dann wird 'netdate' gestartet um die Zeit der M740av mit einem Time-Server zu synchronisieren. 'netdate' verwendet das Protokoll 'time', aber nicht 'ntp'. Eine typische Einstellung ist 'ntp1.ptb.de ntp2.ptb.de'

Die Voreinstellung ist die leere Zeichenkette.

CONFIG_WOL_MAC_LIST

Definition: CONFIG_WOL_MAC_LIST str

Dieser Parameter ist im Moment nur definiert und zeigt noch keinerlei Wirkung.

An welche MACs soll eine Wake-On-Lan-Nachricht gesendet werden? (siehe auch Parameter CONFIG_SEND_WOL)

Es wird eine komma-separierte Liste mit den einzelnen MACs erwartet. Die Voreinstellung ist die leere Zeichenkette.

CONFIG_SEND_WOL

Definition: CONFIG_SEND_WOL list net netwait vdr boxamp

Dieser Parameter ist im Moment nur definiert und zeigt noch keinerlei Wirkung.

Es wird eine komma-separierte Liste erwartet, die angibt, bei welchen Aktionen eine Wake-On-Lan-Nachricht gesendet werden soll.

  • 'net': Nach der jeder Netzwerk-Initialisierung. Es wird aber nicht gewartet.
  • 'netwait': Nach der jeder Netzwerk-Initialisierung. In diesem Falle wird die Einstellung 'net' ignoriert.
  • 'vdr': Vor dem VDR-Start.
  • 'boxamp': Vor dem BoxAmp-Start.

Die Empfänger sind durch dem Parameter CONFIG_WOL_MACS festgelegt. Nach dem Senden wird maximal CONFIG_WOL_MAX_WAIT Sekunden gewartet. Es werden jedoch zyklisch ARPPINGs abgesetzt und nach Erfolg wird nur CONFIG_WOL_PING_WAIT Sekunden gewartet.

Die Voreinstellung ist die leere Zeichenkette; also kein Wake-On-Lan.

CONFIG_WOL_MAX_WAIT

Definition: CONFIG_WOL_MAX_WAIT num 120 0 600

Dieser Parameter ist im Moment nur definiert und zeigt noch keinerlei Wirkung.

Die Anzahl der Sekunden, die nach der Wake-On-Lan-Nachricht maximal gewartet werden soll, bevor VDR oder BoxAmp gestartet werden.

Die Voreinstellung ist 120 Sekunden.

CONFIG_WOL_PING_WAIT

Definition: CONFIG_WOL_PING_WAIT num 15 0 600

Dieser Parameter ist im Moment nur definiert und zeigt noch keinerlei Wirkung.

Die Anzahl der Sekunden, die nach einem erfolgreichen ARPPING an alle in CONFIG_WOL_MAC_LIST angegebenen MAC-Adressen gewartet werden soll.

Die Voreinstellung ist 15 Sekunden.


Mail

CONFIG_MAIL_SERVER

Definition: CONFIG_MAIL_SERVER str

Das Mail-Programm 'mini_sendmail' kann Mails an einen MTA (Mail Transfer Agent) weitergeben. Als User-Frontend gibt es das Script 'mail', welches automatisch die Werte CONFIG_MAIL_SERVER, CONFIG_MAIL_FROM und CONFIG_MAIL_REPLY als Voreinstellung verwendet. Weitere Programme mögen dieses auch tun.

Dieser Parameter legt den SMTP-Server fest, an dem die Mails weitergeleitet werden. Ohne Angabe verwendet das Script 'mail' den Server 'smtp'.

CONFIG_MAIL_FROM

Definition: CONFIG_MAIL_FROM str

Das Mail-Programm 'mini_sendmail' kann Mails an einen MTA (Mail Transfer Agent) weitergeben. Als User-Frontend gibt es das Script 'mail', welches automatisch die Werte CONFIG_MAIL_SERVER, CONFIG_MAIL_FROM und CONFIG_MAIL_REPLY als Voreinstellung verwendet. Weitere Programme mögen dieses auch tun.

Dieser Parameter legt den Absender fest. Ohne Angabe verwendet das Script 'mail' den Namen des angemeldeten Nutzers und den Rechnernamen, den das Kommando 'hostname -f' liefert, also z.B. 'root@m740av.local'.

CONFIG_MAIL_REPLY

Definition: CONFIG_MAIL_REPLY str

Das Mail-Programm 'mini_sendmail' kann Mails an einen MTA (Mail Transfer Agent) weitergeben. Als User-Frontend gibt es das Script 'mail', welches automatisch die Werte CONFIG_MAIL_SERVER, CONFIG_MAIL_FROM und CONFIG_MAIL_REPLY als Voreinstellung verwendet. Weitere Programme mögen dieses auch tun.

Dieser Parameter legt die Antwortadresse ("Reply-To:") fest. Dieses könnte wichtig sein, weil die Box keine Mails empfangen kann. Ohne Angabe wird keine Antwortadresse angegeben.

CONFIG_VSPACE_MAIL

Definition: CONFIG_VSPACE_MAIL str

Eine durch Leerzeichen separtierte Liste mit gültigen Mail-Adressen.

Mit dem Start des VDRs und und danach alle 30 Minuten während des VDR-Betriebes wird der freie Speicher des Video-Laufwerkes (CONFIG_VDR_VIDEO_PATH) überprüft. Sobald der freie Speicher unter den Grenzwert CONFIG_VSPACE_SIZE faäält, wird eine Mail an alle angegebenen Empfänger gesendet. Als Titel wird CONFIG_VSPACE_SUBJECT verwendet.

Weitere Mails werden versendet, wenn sich der freie Speicher um mindestens 10 Prozentpunkte verändert hat oder die durch CONFIG_VSPACE_TIMEOUT spezifizierte Wartezeit abgelaufen ist.

Die Voreinstellung ist die leere Zeichenkette, so dass keine Mails versendet werden. Es werden auch keine Mails versendet, wenn CONFIG_MAIL_SERVER nicht definiert ist.

CONFIG_VSPACE_MAIL_SUBJECT

Definition: CONFIG_VSPACE_MAIL_SUBJECT str DISK FULL: ##FREE## GiB free [##LEVEL##] @##HOST##, ##DATETIME##

Der Mail-Titel (Subject) der Nachrichten, die bei vollem Video-Laufwerk an CONFIG_VSPACE_MAIL gesendet werden.

Die Felder ##TOTAL#, ##USED##, ##FREE##, ##LEVEL##, ##OLDLEVEL##, ##DATE##, ##TIME##, ##DATETIME## und ##HOST## werden durch Speicherplatz in GB (total, used, free), dem Füll-Level (aktuell, vorher), das Datum, die Zeit, Datum+Zeit und den Rechnernamen ersetzt. Alle diese Informationen sind auch in der Mail enthalten.

Die leere Zeichenkette wird durch die Voreinstellung 'DISK FULL: ##FREE## GiB free ##LEVEL## @##HOST##, ##DATETIME##' ersetzt.

CONFIG_VSPACE_SIZE

Definition: CONFIG_VSPACE_SIZE num 0 0 1000

Ist dieser Parameter ungleich Null, dann wird der freie Speicher des Video-Laufwerkes (CONFIG_VDR_VIDEO_PATH) überprüft und je nach Einstellung von CONFIG_VSPACE_MAIL Mails versendet.

Der freie Speciher wird dann in Prozentpunkte zwischen 0 und 100 umgerechnet, wobei alle gößeren Werte auf 100 gesetzt werden.

In der Voreinstellung '0' ist die Überprüfung deaktiviert.

CONFIG_VSPACE_TIMEOUT

Definition: CONFIG_VSPACE_TIMEOUT num 24 0 1000

Ist der Wert ungleich Null, dann wird nach Ablauf der angegeben Stunden die Mail (siehe CONFIG_VSPACE_MAIL) auch dann wiederholt, wenn kein Wechsel der Speicherklasse stattgefunden hat und der freie Speicher kleiner als der Wert CONFIG_VSPACE_SIZE ist.

Die Voreinstellung ist '24'.


VDR

CONFIG_VDR_STANDARD

Definition: CONFIG_VDR_STANDARD key vdr1 vdr2 vdr3 vdr4

Neben dem internen VDR (VDR #1) werden 3 externe VDR (#2 bis #4) unterstützt. Mit diesem Parameter wird entschieden, welches dieser vier Varianten der Standard-VDR ist und u.a. bei Timer-Aufnahmen aufgerufen wird.

Die Voreinstellung ist 'vdr1', der interne VDR.

CONFIG_VDR_VIDEO_PATH

Definition: CONFIG_VDR_VIDEO_PATH str

Es wird eine durch Leerzeichen getrennte Liste mit bis zu 10 Aufnahme-Verzeichnissen für die drei externen Konfigurationen VDR #2, #3 und #4 erwartet. Hieraus folgt, dass keine Aufnahme-Verzeichnis ein Leerzeichen enthalten kann.

WICHTIG: Bei der Verwendung von mehreren Verzeichnissen muss das erste Aufnahme-Laufwerk zwingend mit Softlinks umgehen können, da der VDR solche anlegt. Ext2/3 und NFS auf Unix-Laufwerken (ext2/3, reiserfs, xfs, ...) unterstützen Softlinks, FAT und SMB/CIFS dagegen nicht.

Die Aufnahme-Verzeichnisse werden automatisch angelegt. Im Verzeichnis /var/video werden Softlinks zu allen Verzeichnissen erstellt.

Für jede einzelne Pfadangabe gilt: Beginnt die Pfadangabe nicht mit einem Schrägstrich ('/'), dann wird der Pfad relativ zu CONFIG_VDR2_PATH ... CONFIG_VDR4_PATH interpretiert.

Beispiel: "/media/usb1a/vdr/videos /media/usb2a/vdr/videos"

Diese Einstellung gilt gemeinsam für die drei externen VDR #2 bis #4. Die Voreinstellung ist die leere Zeichenkette, so dass der jeweilige VDR_PATH verwendet wird.

CONFIG_VDR_TOUCH_UPDATE

Definition: CONFIG_VDR_TOUCH_UPDATE key off begin end both

Der VDR scanned beim Start das Aufnahmeverzeichnis und speichert und verwaltet intern die Aufnahmelisten. Existiert nun im Aufnahmeverzeichnis die Datei '.update' und ist sie jünger als der Zeitpunkt des letzten Einlesens, dann wird das Aufnahmeverzeichnis erneut vom VDR gescanned.

Mit dieser Einstellung kann festgelegt werden, ob die Datei automatisch beim Starten und/oder beim Beenden einer Aufnahme neu angelegt wird. Und dieses ist im Mehrboxbetrieb interessant, damit die erste Box weiß, dass die zweite Box eine neue Aufnahme begonnen bzw. beendet hat und somit das Verzeichnis neu einlesen muss.

CONFIG_VDR_EPG_PATH

Definition: CONFIG_VDR_EPG_PATH str

Dieser Parameter legt den Pfad zum VDR-EPG-Verzeichnis für die drei externen Konfigurationen VDR #2, #3 und #4 fest, z.B: "/media/usb1a/vdr/epg" oder "epg". Ohne Pfadangabe wird das errechnete Konfigurationsverzeichnis verwendet.

Beginnt die Pfadangabe nicht mit einem Schrägstrich ('/'), dann wird der Pfad relativ zu CONFIG_VDR2_PATH ... CONFIG_VDR4_PATH interpretiert.

Diese Einstellung gilt gemeinsam für die drei externen VDR #2 bis #4. Die Voreinstellung ist die leere Zeichenkette.

CONFIG_VDR1_PLUGINS

Definition: CONFIG_VDR1_PLUGINS str

Diese Variable wird indirekt vom setup-plugin gesetzt und enthält die Infos der aktivierten Plugins.

Für jedes Plugin existiert ein mit Anführungszeichen eingegrenzter Bereich, der immer mit '-Pname' beginnt und dem weitere Parameter folgen.

Bei einer leeren Zeichenkette werden alle alle Plugins ohne weitere Parameter geladen.

CONFIG_VDR1_LOG

Definition: CONFIG_VDR1_LOG key none net

Wohin soll das Logging des internen VDRs (VDR1) geschrieben werden:

  • none: Es wird kein Logging durchgeführt.
  • net: Die Log-Ausgabe wird via stdin2tcp an TCP Port 12007 ausgegeben.

Die Voreinstellung ist 'file'. Diese Einstellung gilt für den internen VDR.

CONFIG_VDR_N_LOG_BACKUP

Definition: CONFIG_VDR_N_LOG_BACKUP num 3 0 20

Der VDR erzeugt bei jedem Aufruf eine Log-Datei, wenn durch den Parameter CONFIG_VDR1_LOG die Ausgabe auf Datei aktiviert ist.

Für spätere Analysen ist es evtl. wichtig, dass eine solche Log-Datei nicht sofort wieder überschrieben wird. Daher können zirkuläre Sicherheitskopien der Log-Datei erstellt werden. Mit diesem Parameter wird die Anzahl der Sicherheitskopien eingestellt.

Diese Einstellung gilt gemeinsam für die drei externen VDR #2 bis #4. Die Voreinstellung ist '3'.

CONFIG_RELEVANT_VDR_CONFIG

Definition: CONFIG_RELEVANT_VDR_CONFIG str

Diese Variable wird automatisch gesetzt und enthält das Konfigurationsverzeichnis, welches relevant für die automatischen Aufnahmen ist.


VDR-2

CONFIG_VDR2_NAME

Definition: CONFIG_VDR2_NAME str

Neben dem internen VDR (VDR #1) werden 3 externe VDR (#2 bis #4) unterstützt. Um diese externe VDR auseinander zuhalten, kann ihnen ein Name zugewiesen werden. Dieser Parameter legt den Namen von VDR #2 fest. Der Name sollte maximal 30 Zeichen lang sein.

Die Voreinstellung ist die leere Zeichenkette.

CONFIG_VDR2_PATH

Definition: CONFIG_VDR2_PATH str

Dieser Parameter legt den Pfad zum VDR-Verzeichnis oder zum VDR-Programm für den VDR #2 (VDR #1 ist der interne VDR, ab #2 sind es die exteren VDRs) fest. Enthält die Parameterangabe den Namen eines Verzeichnisses, dann wird automatisch das Dateiname 'vdr' ergänzt.

Dieser Parameter wird auch für die VDR-Installation durch ein o7o-Archiv verwendet und sollte daher definitiv auf das VDR-Programm zeigen. Möchte man seinen VDR anders, z.B. über ein eigenes Script, starten, dann kann dieses Script mit dem Parameter CONFIG_VDR2_STARTER angegeben werden.

Der besondere Wert 'Stern' ('*') bedeutet, dass der interne VDR verwendet werden soll, wobei Starter und Konfigurationsverzeichnis aus den den beiden Parametern CONFIG_VDR2_STARTER und CONFIG_VDR2_CONFIG_PATH ermittelt wird.

Die Voreinstellung ist die leere Zeichenkette, die bedeutet, dass kein VDR installiert ist. Beispiel: "/media/usb1a/vdr" oder "/media/pc2/vdr/vdr-prog".

CONFIG_VDR2_STARTER

Definition: CONFIG_VDR2_STARTER str

Ist dieser Parameter nicht leer und existiert das angegebene Script, dann wird der VDR nicht direkt aufgerufen, sondern ersatzweise dieses Start-Script. Damit hat man die Aufruf-Kontrolle des VDR und kann u.a. die Plugins konfigurieren. Diese Einstellung gilt für den VDR #2.

Pfadangaben, die nicht mit einem '/' beginnen, werden relativ zum Verzeichnis von CONFIG_VDR2_PATH interpretiert.

Bei jedem VDR-Start wird die Datei 'vdr-starter.template' angelegt bzw. überschrieben, die als Vorlage für ein eigenes Start-Script dienen kann.

Die Voreinstellung ist die leere Zeichenkette.

CONFIG_VDR2_CONFIG_PATH

Definition: CONFIG_VDR2_CONFIG_PATH str

Dieser Parameter legt den Pfad zum VDR-Konfigurations-Verzeichnis für den VDR #2 fest.

Pfadangaben, die nicht mit einem '/' beginnen, werden relativ zum Verzeichnis von CONFIG_VDR2_PATH interpretiert.

In der Voreinstellung ohne Pfadangabe wird ein Unterverzeichnis von CONFIG_VDR2_PATH verwendet, welches den Hostnamen und die MAC berücksichtigt, damit mehrere Boxen mit gemeinsamen VDR-Verzeichnis eigene Konfigurationsverzeichnisse erhalten.

Der besondere Wert 'Stern' ('*') bedeutet, dass die Konfiguration des internen VDRs verwendet werden soll.

Beispiel: "/media/usb1a/vdr-config" oder "conf-wohnzimmer".

CONFIG_VDR2_PLUGIN_PATH

Definition: CONFIG_VDR2_PLUGIN_PATH str

Dieser Parameter legt den Pfad zum Verzeichnis der VDR-Plugins für den VDR #2 fest.

Pfadangaben, die nicht mit einem '/' beginnen, werden relativ zum Verzeichnis von CONFIG_VDR2_PATH interpretiert.

In der Voreinstellung ohne Pfadangabe wird das Unterverzeichnis './PLUGINS/lib' von CONFIG_VDR2_PATH verwendet.

Der besondere Wert 'Stern' ('*') bedeutet, dass die Plugins des internen VDRs verwendet werden sollen.

CONFIG_VDR2_PLUGINS

Definition: CONFIG_VDR2_PLUGINS str

Diese Variable wird indirekt vom setup-plugin gesetzt und enthält die Infos der aktivierten Plugins.

Für jedes Plugin existiert ein mit Anführungszeichen eingegrenzter Bereich, der immer mit '-Pname' beginnt und dem weitere Parameter folgen.

Bei einer leeren Zeichenkette werden alle alle Plugins ohne weitere Parameter geladen.

CONFIG_VDR2_LOG

Definition: CONFIG_VDR2_LOG key file net both none

Wohin soll das Logging des VDR geschrieben werden:

  • file: Die Log-Ausgabe wird in die Datei vdr.log geschrieben.
  • net: Die Log-Ausgabe wird via stdin2tcp an TCP Port 12007 ausgegeben.
  • both: Sowohl 'file' als auch 'net' werden aktiviert.
  • none: Es wird kein Logging durchgeführt.

Diese Einstellung gilt für den VDR #2.

Die Voreinstellung ist 'file'.

CONFIG_VDR2_OPTIONS

Definition: CONFIG_VDR2_OPTIONS list iopt

Hier können weitere VDR-Optionen aktiviert werden:

  • iopt: Beim VDR-Aufruf wird die Option --interactive verwendet. Dieses sollte nur dann aktiviert werden, wenn das VDR-Programm den entsprechenden Patch enthält.


VDR-3

CONFIG_VDR3_NAME

Definition: CONFIG_VDR3_NAME str

Neben dem internen VDR (VDR #1) werden 3 externe VDR (#2 bis #4) unterstützt. Um diese externe VDR auseinander zuhalten, kann ihnen ein Name zugewiesen werden. Dieser Parameter legt den Namen von VDR #3 fest. Der Name sollte maximal 30 Zeichen lang sein.

Die Voreinstellung ist die leere Zeichenkette.

CONFIG_VDR3_PATH

Definition: CONFIG_VDR3_PATH str

Dieser Parameter legt den Pfad zum VDR-Verzeichnis oder zum VDR-Programm für den VDR #3 (VDR #1 ist der interne VDR, ab #2 sind es die exteren VDRs) fest. Enthält die Parameterangabe den Namen eines Verzeichnisses, dann wird automatisch das Dateiname 'vdr' ergänzt.

Dieser Parameter wird auch für die VDR-Installation durch ein o7o-Archiv verwendet und sollte daher definitiv auf das VDR-Programm zeigen. Möchte man seinen VDR anders, z.B. über ein eigenes Script, starten, dann kann dieses Script mit dem Parameter CONFIG_VDR3_STARTER angegeben werden.

Der besondere Wert 'Stern' ('*') bedeutet, dass der interne VDR verwendet werden soll, wobei Starter und Konfigurationsverzeichnis aus den den beiden Parametern CONFIG_VDR3_STARTER und CONFIG_VDR3_CONFIG_PATH ermittelt wird.

Die Voreinstellung ist die leere Zeichenkette, die bedeutet, dass kein VDR installiert ist. Beispiel: "/media/usb1a/vdr" oder "/media/pc2/vdr/vdr-prog".

CONFIG_VDR3_STARTER

Definition: CONFIG_VDR3_STARTER str

Ist dieser Parameter nicht leer und existiert das angegebene Script, dann wird der VDR nicht direkt aufgerufen, sondern ersatzweise dieses Start-Script. Damit hat man die Aufruf-Kontrolle des VDR und kann u.a. die Plugins konfigurieren. Diese Einstellung gilt für den VDR #3.

Pfadangaben, die nicht mit einem '/' beginnen, werden relativ zum Verzeichnis von CONFIG_VDR3_PATH interpretiert.

Bei jedem VDR-Start wird die Datei 'vdr-starter.template' angelegt bzw. überschrieben, die als Vorlage für ein eigenes Start-Script dienen kann.

Die Voreinstellung ist die leere Zeichenkette.

CONFIG_VDR3_CONFIG_PATH

Definition: CONFIG_VDR3_CONFIG_PATH str

Dieser Parameter legt den Pfad zum VDR-Konfigurations-Verzeichnis für den VDR #3 fest.

Pfadangaben, die nicht mit einem '/' beginnen, werden relativ zum Verzeichnis von CONFIG_VDR3_PATH interpretiert.

In der Voreinstellung ohne Pfadangabe wird ein Unterverzeichnis von CONFIG_VDR3_PATH verwendet, welches den Hostnamen und die MAC berücksichtigt, damit mehrere Boxen mit gemeinsamen VDR-Verzeichnis eigene Konfigurationsverzeichnisse erhalten.

Der besondere Wert 'Stern' ('*') bedeutet, dass die Konfiguration des internen VDRs verwendet werden soll.

Beispiel: "/media/usb1a/vdr-config" oder "conf-wohnzimmer".

CONFIG_VDR3_PLUGIN_PATH

Definition: CONFIG_VDR3_PLUGIN_PATH str

Dieser Parameter legt den Pfad zum Verzeichnis der VDR-Plugins für den VDR #3 fest.

Pfadangaben, die nicht mit einem '/' beginnen, werden relativ zum Verzeichnis von CONFIG_VDR3_PATH interpretiert.

In der Voreinstellung ohne Pfadangabe wird das Unterverzeichnis './PLUGINS/lib' von CONFIG_VDR3_PATH verwendet.

Der besondere Wert 'Stern' ('*') bedeutet, dass die Plugins des internen VDRs verwendet werden sollen.

CONFIG_VDR3_PLUGINS

Definition: CONFIG_VDR3_PLUGINS str

Diese Variable wird indirekt vom setup-plugin gesetzt und enthält die Infos der aktivierten Plugins.

Für jedes Plugin existiert ein mit Anführungszeichen eingegrenzter Bereich, der immer mit '-Pname' beginnt und dem weitere Parameter folgen.

Bei einer leeren Zeichenkette werden alle alle Plugins ohne weitere Parameter geladen.

CONFIG_VDR3_LOG

Definition: CONFIG_VDR3_LOG key file net both none

Wohin soll das Logging des VDR geschrieben werden:

  • file: Die Log-Ausgabe wird in die Datei vdr.log geschrieben.
  • net: Die Log-Ausgabe wird via stdin2tcp an TCP Port 12007 ausgegeben.
  • both: Sowohl 'file' als auch 'net' werden aktiviert.
  • none: Es wird kein Logging durchgeführt.

Diese Einstellung gilt für den VDR #3.

Die Voreinstellung ist 'file'.

CONFIG_VDR3_OPTIONS

Definition: CONFIG_VDR3_OPTIONS list iopt

Hier können weitere VDR-Optionen aktiviert werden:

  • iopt: Beim VDR-Aufruf wird die Option --interactive verwendet. Dieses sollte nur dann aktiviert werden, wenn das VDR-Programm den entsprechenden Patch enthält.


VDR-4

CONFIG_VDR4_NAME

Definition: CONFIG_VDR4_NAME str

Neben dem internen VDR (VDR #1) werden 3 externe VDR (#2 bis #4) unterstützt. Um diese externe VDR auseinander zuhalten, kann ihnen ein Name zugewiesen werden. Dieser Parameter legt den Namen von VDR #4 fest. Der Name sollte maximal 30 Zeichen lang sein.

Die Voreinstellung ist die leere Zeichenkette.

CONFIG_VDR4_PATH

Definition: CONFIG_VDR4_PATH str

Dieser Parameter legt den Pfad zum VDR-Verzeichnis oder zum VDR-Programm für den VDR #4 (VDR #1 ist der interne VDR, ab #2 sind es die exteren VDRs) fest. Enthält die Parameterangabe den Namen eines Verzeichnisses, dann wird automatisch das Dateiname 'vdr' ergänzt.

Dieser Parameter wird auch für die VDR-Installation durch ein o7o-Archiv verwendet und sollte daher definitiv auf das VDR-Programm zeigen. Möchte man seinen VDR anders, z.B. über ein eigenes Script, starten, dann kann dieses Script mit dem Parameter CONFIG_VDR4_STARTER angegeben werden.

Der besondere Wert 'Stern' ('*') bedeutet, dass der interne VDR verwendet werden soll, wobei Starter und Konfigurationsverzeichnis aus den den beiden Parametern CONFIG_VDR4_STARTER und CONFIG_VDR4_CONFIG_PATH ermittelt wird.

Die Voreinstellung ist die leere Zeichenkette, die bedeutet, dass kein VDR installiert ist. Beispiel: "/media/usb1a/vdr" oder "/media/pc2/vdr/vdr-prog".

CONFIG_VDR4_STARTER

Definition: CONFIG_VDR4_STARTER str

Ist dieser Parameter nicht leer und existiert das angegebene Script, dann wird der VDR nicht direkt aufgerufen, sondern ersatzweise dieses Start-Script. Damit hat man die Aufruf-Kontrolle des VDR und kann u.a. die Plugins konfigurieren. Diese Einstellung gilt für den VDR #4.

Pfadangaben, die nicht mit einem '/' beginnen, werden relativ zum Verzeichnis von CONFIG_VDR4_PATH interpretiert.

Bei jedem VDR-Start wird die Datei 'vdr-starter.template' angelegt bzw. überschrieben, die als Vorlage für ein eigenes Start-Script dienen kann.

Die Voreinstellung ist die leere Zeichenkette.

CONFIG_VDR4_CONFIG_PATH

Definition: CONFIG_VDR4_CONFIG_PATH str

Dieser Parameter legt den Pfad zum VDR-Konfigurations-Verzeichnis für den VDR #4 fest.

Pfadangaben, die nicht mit einem '/' beginnen, werden relativ zum Verzeichnis von CONFIG_VDR4_PATH interpretiert.

In der Voreinstellung ohne Pfadangabe wird ein Unterverzeichnis von CONFIG_VDR4_PATH verwendet, welches den Hostnamen und die MAC berücksichtigt, damit mehrere Boxen mit gemeinsamen VDR-Verzeichnis eigene Konfigurationsverzeichnisse erhalten.

Der besondere Wert 'Stern' ('*') bedeutet, dass die Konfiguration des internen VDRs verwendet werden soll.

Beispiel: "/media/usb1a/vdr-config" oder "conf-wohnzimmer".

CONFIG_VDR4_PLUGIN_PATH

Definition: CONFIG_VDR4_PLUGIN_PATH str

Dieser Parameter legt den Pfad zum Verzeichnis der VDR-Plugins für den VDR #4 fest.

Pfadangaben, die nicht mit einem '/' beginnen, werden relativ zum Verzeichnis von CONFIG_VDR4_PATH interpretiert.

In der Voreinstellung ohne Pfadangabe wird das Unterverzeichnis './PLUGINS/lib' von CONFIG_VDR4_PATH verwendet.

Der besondere Wert 'Stern' ('*') bedeutet, dass die Plugins des internen VDRs verwendet werden sollen.

CONFIG_VDR4_PLUGINS

Definition: CONFIG_VDR4_PLUGINS str

Diese Variable wird indirekt vom setup-plugin gesetzt und enthält die Infos der aktivierten Plugins.

Für jedes Plugin existiert ein mit Anführungszeichen eingegrenzter Bereich, der immer mit '-Pname' beginnt und dem weitere Parameter folgen.

Bei einer leeren Zeichenkette werden alle alle Plugins ohne weitere Parameter geladen.

CONFIG_VDR4_LOG

Definition: CONFIG_VDR4_LOG key file net both none

Wohin soll das Logging des VDR geschrieben werden:

  • file: Die Log-Ausgabe wird in die Datei vdr.log geschrieben.
  • net: Die Log-Ausgabe wird via stdin2tcp an TCP Port 12007 ausgegeben.
  • both: Sowohl 'file' als auch 'net' werden aktiviert.
  • none: Es wird kein Logging durchgeführt.

Diese Einstellung gilt für den VDR #4.

Die Voreinstellung ist 'file'.

CONFIG_VDR4_OPTIONS

Definition: CONFIG_VDR4_OPTIONS list iopt

Hier können weitere VDR-Optionen aktiviert werden:

  • iopt: Beim VDR-Aufruf wird die Option --interactive verwendet. Dieses sollte nur dann aktiviert werden, wenn das VDR-Programm den entsprechenden Patch enthält.


BoxAmp

CONFIG_BOXAMP_PATH

Definition: CONFIG_BOXAMP_PATH str

Dieser Parameter legt den Pfad zum BoxAmp-Verzeichnis oder zum BoxAmp-Programm fest. Ohne Angabe wird davon ausgegangen, dass kein BoxAmp installiert ist.

Enthält die Parameterangabe den Namen eines Verzeichnisses, dann wird automatisch das Dateiname 'boxamp' ergänzt.

Die Voreinstellung ist die leere Zeichenkette. Beispiele: "/media/usb1a/mp3" oder "/media/pc2/mp3/boxamp".

CONFIG_BOXAMP_AUDIO_PATH

Definition: CONFIG_BOXAMP_AUDIO_PATH str

Dieser Parameter legt das Audio-Basisverzeichnis für den BoxAmp fest. Der BoxAmp spielt nur Audio-Dateien aus dem angegeben Verzeichnis und aus dessen Unterverzeichnissen ab.

Die Voreinstellung ist die leere Zeichenkette.

CONFIG_BOXAMP_OPTIONS

Definition: CONFIG_BOXAMP_OPTIONS str

Mit diesem Parameter können dem Programm BoxAmp zusätzliche Optionen übergeben werden.

Die Voreinstellung ist die leere Zeichenkette.

CONFIG_BOXAMP_AUTO_TERM

Definition: CONFIG_BOXAMP_AUTO_TERM key yes no

In der Voreinstellung 'yes' wird der BoxAmp automatisch beendet, wenn eine VDR-Aufnahme ansteht.

Wird BoxAmp im Standby-Modus aufgerufen, dann wird er unabhängig von dieser Einstellung am Ende der Standby-Zeit beendet.


Gedaechnis

CONFIG_LAST_USED_VDR

Definition: CONFIG_LAST_USED_VDR key vdr1 vdr2 vdr3 vdr4

In dieser Variable wird der zuletzt genutzte VDR festgehalten.

CONFIG_LAST_WSW_PATH

Definition: CONFIG_LAST_WSW_PATH str

Bei der Installation eines Updates (WSW-Datei) wird hier der komplette Pfad der Datei eingetragen, damit dort die nächste WSW-Suche beginnen kann.

Die Voreinstellung ist die leere Zeichenkette.

CONFIG_LAST_O7O_PATH

Definition: CONFIG_LAST_O7O_PATH str

Bei der Ausführung eines o7o-Archives wird hier der komplette Pfad der Datei eingetragen, damit dort die nächste o7o-Suche beginnen kann.

Die Voreinstellung ist die leere Zeichenkette.

CONFIG_WB_MIGRATION_DONE

Definition: CONFIG_WB_MIGRATION_DONE key no yes

Die Firmware kann beim Systemstart versuchen, fehlende Einstellungen aus den Wavebox-Einstellungen zu migrieren. Dieses ist vor allen beim ersten Start einer neuen Konfiguration wichtig.

In der Voreinstellung 'no' wird diese Migration ausgeführt. Es reicht aber die einmalige Migration, so dass dieser Parameter dann automatisch auf 'yes' gesetzt wird, um ab dem nächsten Systemstart die dann unnötige Analyse auszulassen.


Debugging

CONFIG_LOG_KMSG

Definition: CONFIG_LOG_KMSG key no yes

Logging von /proc/kmsg via Port 12002 aktivieren? (no/yes)
Die Voreinstellung ist 'no'.

CONFIG_WATCH_MEM_DIR

Definition: CONFIG_WATCH_MEM_DIR str

Gibt man hier den Pfad eines existierenden Verzeichnisses an, dann wird mit jedem Systemstart ein Unterverzeichnis angelegt, indem zyklisch alle 'CONFIG_WATCH_MEM_MINUTES' Minuten eine Datei mit Speicher- und Prozessinformationen erzeugt werden. Damit kann man evtl. Speicherlecks und anderes auffinden.

CONFIG_WATCH_MEM_MINUTES

Definition: CONFIG_WATCH_MEM_MINUTES num 60 1 300

Minutenangabe für den Zyklus der Speicherüberwachung (siehe CONFIG_WATCH_MEM_DIR).

Links zum Thema »VDR Firmware« 

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